Einige häufige Katzenkrankheiten und wie man sie schnell und effektiv heilt.

Zunächst möchte ich darauf hinweisen, dass ich alle meine nachfolgenden Empfehlungen aus meiner langjährigen Erfahrung in einem Mehrkatzenhaushalt ausspreche und es selbstverständlich jedem frei steht, die folgenden Ratschläge anzunehmen oder auch nicht.
All mein Wissen habe ich natürlich durch die Zusammenarbeit mit meinen Allgemein- und Fach- Tierärzten gewonnen und da die gegenseitige Vertrauensbasis eine langjährige ist, sind die aus vielen Gesprächen resultierenden Schlüsse auf Augenhöhe miteinander ausgetauscht worden.
Unabhängig davon hat jeder Tierarzt natürlich seine individuellen Beweggründe, warum er seinen Behandlungsweg so einschlägt, oder eben doch anders, als hier beschrieben durchführt. Und zum Glück gibt es auch immer mehr Tierätze die, wenn sie auf neue Informationen stoßen, offen darauf reagieren. Denn Biologie ist nun mal keine Mathematik und in der Medizin haben neue Erkenntnisse stets die Behandlungswege verändert und mit neuen Therapien Menschen und Tieren immer erfolgreichere Heilungschancen beschert.
So hoffe ich einige Fragen, die manch einer von Euch hat, im folgenden Text kurz und verständlich beantworten zu können. Es handelt sich hierbei jedoch keineswegs um eine konkrete Einzelfallberatung, denn für vertiefende Diagnose und individuelle Behandlung Eurer Lieblinge ist es immer ratsam, den Weg gemeinsam mit dem Tierarzt Eures Vertrauens zu beschreiten.

WURMKUR

Bei Abgabe meiner Kitten werde ich häufig gefragt ob diese entwurmt sind. Ja, das sind sie natürlich, da die Katzen vor der Ausreise entwumt sein müssen, dies ist im Pass auch dokumentiert. Natürlich können auch durch die Muttermilch Würmer entstehen. Häufig kommt es aber vom Verzehr von rohem Fleisch oder bei Freigängern durch das jagen von Mäusen oder Vögeln, oder durch das riechen am Kot anderer Tiere.
Allerdings bin ich KEIN Freund von ständigen Entwurmunskuren. Das ist Gift, Nervengift!, und man sollte es nur anwenden, wenn die Katzen auch tatsächlich Wurmbefall haben.

Wie erkenne ich einen Wurmbefall?

Die Katze rutscht mit dem Hintern auf dem Boden, man nennt es auch “Schlittenfahren”. Manchmal kann man kleine weiße ovale weiche Eier am After erkennen oder im Kot finden. Das sind Teile vom Bandwurm. Am Besten sammelt man eine Kotprobe in einem Röhrchen – das ist die Profivariante – oder einfach in Alupappier, bringt dieses zum Tierarzt und läßt es unter dem Microskop anschauen. Das kostet idR nur 5 Euro und damit weniger als das Wurmmittel selbst.

Welches Wurmmittel ist das Beste?

“Milbemax” ist in jedem Fall eine gute Wahl. Denn es ist auch gegen Bandwurm wirksam. Denn nicht jedes Wurmmittel ist es.
Wer ganz sicher gehen will, wiederholt die Wurmkur nach zwei Wochen noch einmal. Meist reicht es aber einmal zu entwurmen.
Die nächsten drei Tage sollte man die Toiletten, also auch das Streu, komplett erneuern und desinfizieren. Weil in dieser Zeit die Würmer ausgeschieden werden und damit eine erneute Aufnahme vermieden wird.

PARASITEN - FLÖHE - ZECKEN - MILBEN wie werde ich sie schnell los?

FLÖHE und ZECKEN und MILBEN loszuwerden ist sehr einfach.

Am Besten hilft da Advocate. Es ist ein spot on. Ein Tropfen pro Kilo. Oder eine ganze Pippette für Katzen.
ACHTUNG! Meistens ist es für eine 5 kilo Katze dosiert.
Einmalige Gabe genügt. Man kann nach zwei Wochen wiederholen. NICHT früher!!! Sie können damit die Katze vergiften!
Das gute an Advocate ist, dass es gleichzeitig auch ein Entwurmungsmittel ist. ( Aber nicht gegen Bandwurm )

Wenn dann immer noch Parasiten da sind, sind sie in der Umgebung. In den Bettchen oder auch in den Teppichen. Da hilft nur ein Umgebungsspray. Eines das nicht toxisch für Katzen ist, aber gleichzeitig sehr effektiv, ist das Flee Umgebungsspray – aniMedica.

OHRMILBEN

OHRMILBEN können zu einer never ending story werden, ja.
Muss es aber nicht. Interessant ist anzumerken, dass einige Katzen sie manchmal bekommen und sie dann auch wieder von alleine verschwinden. Warum? Es hat tasächlich auch etwas mit Stress zu tun. Stress im Allgemeinen hemmt das Immunsytem erheblich. Was bedeutet, dass eine entspannte und glückliche Katze theoretsich auch alleine mit Milben fertig werden kann. Aber falls nicht, gibt es leider nur wenige Mittel, um lokal was zu erreichen. Also es gibt zwar viel Auswahl, aber hilft eben kaum was.

Das Mittel meiner Wahl ist OTIMECTIN VET 1 mg/g – eine Salbe. Einmal pro Woche in die Öhrchen reindrücken, dann einmassieren, in dem man das Ohr von außen knautscht. Immer mal Ohren putzen und nach dem Prinzip behandeln: Einmal mehr geben, nachdem es “gut” ist.

IMPFUNGEN RCP, LEUKOSE und TOLLWUT: wie gut schützen diese und wie gefährlich sind sie für meine Katze?

Meine Kitten, die ins neue Zuhause gehen, sind grundimmunisiert. Allerdings meine eigenen, die ich mir für die Zucht behalte, impfe ich viel später, mit 16. Woche zum ersten mal. Niemals bereits in dem Alter von 8 Wochen, wie der Herrsteller es rät. Denn genau in dieser Zeit stellen die Kitten sich von der Muttermilch auf feste Nahrung um, und das Immunsytem ist in diesem Zeitraum am aller schwächsten.

Warum macht man eine Wiederholungsimpfung?

Weil die materalen Antikörper die Erst-Impung unwirksam machen können. Also sehe ich da noch weniger Grund dafür, in diesem Zeitraum, den eh viel zu kleinen Körper unnötig zu belasten. Damit provoziert man den Ausbruch von irgedetwas erst recht.

Zu den Impfungen generell ist zu sagen, dass sie nicht 100 % vor der Erkrankung schützen, sie können nur deren Verlauf evtl. flacher gestalten.
Mein persönliches Fazit ist jedoch, sie schützen heutzutage überhaupt nicht. Denn diese Impfungen sind nicht auf dem aktuellen Stand, sie decken nur einen geringen Prozentsatz der Virenstämme ab. Diese sind aber schon längst mutiert und daher viel schlauer und aggresiver als der überholte Wirkstoff. Eine Impfung hilft also im gegebenen Fall nicht, schwächt aber in jedem Fall das Immunsystem.
Wenn die “IMPFUNGENVERSAGEN, heisst es von den Ärtzen;

1. In der Medizin ist alles möglich.
2. Bei Virusinfektionen kommt es immer auf das individuelle Immunsystem an. Wir können nur VERSUCHEN die Symptome zu bekämpfen.

Antibiotikum ist im Übrigen nicht gegen Viren wirksam, sondern gegen Bakterien. Man spritz Antibiotikum auch, um Sekundärinfektionen zu vermeiden.

Der Beste Immunschutz ist die Muttermilch. Dabei ist wichtig, dass bei der Geburt die ersten drei Tage mit KOLOSTRUM abgedeckt sind. Und wenn das Kitten dann noch lange an der Mama säugen darf und nicht durch Impfungen gestört wird, ist dies das Beste was man dem kleinen Körper mit auf den Weg geben kann und sollte.

JÄHRLICHE IMPFUNGEN – das machen verantwortungsvolle Tierärzte nicht.
Wir lassen uns selbst ja auch nicht jährlich impfen.
Es ist sicher praktisch, wenn der Kunde min. ein mal im Jahr kommt, das Tierchen lobt, eine kleine Spritze setzt und eine hohe Marge kassiert.
Natürlich ist ein Arztbesuch wichtig. Das streite ich nicht ab! Bitte nicht verwechseln! Doch eine jährlich Auffrischimpfung ist wirklich nicht nötig.
Entweder merkt man selbst, dass es seinen Liebling nicht gut geht, dann geht man normalerweise sofort zum Arzt, anstatt sich in komischen facebook Gruppen Rat zu suchen, wo man sowieso keine kompetente Antwort bekommt, sondern nur als Tierquäler beschimpft wird. Oder man geht einfach so mal zur Vorsorge und zu allgemeiner Untersuchung hin.
Aber OHNE jedes Jahr zu impfen.

Wenn man schon eine Wiederholungsimpfung machen will, dann sollte min. ein Abstand von 4 Wochen eingehalten werden.

Fast jedes Medikament ist so prepariert, dass die Dosierung für Katzen im Regelfall 0.1 ml/kg entspricht und hier muss 1 ml in den Körper rein gespritzt werden?
Ganz gleich ob ein Kitten von 800g oder eine ausgewachsene Maincoon von 11 kg, alle bekommen 1ml der Impfdosis. Die zehnfache Dosis für ein Kitten? OHA

TOLLWUT IMPFUNG ist so richtig heftig leider. Da gibt es auch Todesfälle und Ausbrüche von Krankheiten sind nicht selten. Da diese Impfung in erster Linie zum Schutz der Menschen gilt, werden diese immer heftiger. Es sind jetzt Impfstoffe auf dem Markt, die drei Jahre halten sollen. Sie halten 7 Jahre! Aber verabreicht werden sollen sie für den Fall, wenn man fliegt, dennoch jährlich, bzw. die letzte Impfunges darf nicht länger als ein Jahr zurückliegen.

Das Gleiche gilt für LEUKOSE Imfung. Auch diese schwächt das Immunsystem.

Wie werde ich GIARDIEN oder KOKZIDIEN los?

Zu allererst ist die Frage : Wie werde ich GIARDIEN los? oder Wie werde ich KOKZIDIEN los? – FALSCH

Die erste Frage sollte sein: Habe ich WIRKLICH GIARDIEN oder KOKZIDIEN. Das ist ganz entscheidend.

Stellt Euch vor ihr müsst Eurer Katze täglich bittere Medikamente verabreichen, was ihr meist eh nicht schafft, vor allem aber nicht, ohne dass Eure Arme aussehen als ob einen echten Tiger zuhause hättet. Durch die Medizin Eure Katze den Stuhl dann gar nicht mehr halten kann und die Suppe auf allen Polstermöbeln, Betten und Teppichen verteilt ist. Im Klo der Kot zu allen Seiten explodoiert und der beißend-saure Geruch unerträglich wird. Gleichzeitig wird mit dem Futter rumexperemntiert was das Zeug hält; Diät, Darmmittel oder BARFWTF!
Und die Scheißerei hört nie auf, solange bis ihr verzweifelt alles aufgebt!!!

Was ist also zu tun?
Schritt 1 auf keinen Fall überspringen!

SCHRITT 1. NACHPRÜFEN.

Der Schnelltest ( Plastik-Test) den der Arzt vornimmt, zeigt meist FALSCH POSITIV an. Das gleiche gilt für das Flotationsverfahren oder wenn der TA selbst unter das Mikroskop schaut. Es kommt tatsächlich oft zu Verwechselungen. Denn sogar Wasserbläschen können von manchen Tierärzten als Giardien oder Kokzidien indentifiziert werden, vor allem aber wird sehr schnell und gerne einfach mal so behauptet, es seien Giardien. Ich kann nicht nachvollziehen, wie man den Kunden mit derart unzureichender Diagnose entlassen kann, und dieser dann in den nächsten Wochen den absoluten Alptraum bei sich Zuhause erleben darf. Und eben das Schlimmste ist dabei, wenn man die ganze Zeit gegen einen Feind kämpft, der eigentlich gar nicht existiert hat.

DAHER: Ihr MÜSST einen PCR Test machen lassen! ZB. bei Laboklin, das ist ein Gen-Test, und nur dieser liefert ein 100% gesichertes Ergebnis. Meistens liegt die Ursache des Durchfalls an der Nahrung. Entweder zu viel durcheinander, oder es wird einfach nicht vertragen. Marken änderen ihre Rezeptur und plötzlich wird das, was bisher immer gut funktionierte, eben nicht mehr funktionieren, oder zumindest sich so auswirken, wie eine komplette Unstellung – und zwar mit Durchfall. Auch Stress kann Durchfall verursachen, oder Coli Bakterien vom verschmuzten Leitungswasser oder aus Pfützen. Aber auch ein Virus oder gar eine Erkältung können Auslöser für Durchfall sein.

SCHRITT 2. MIST es sind doch GIARDIEN.

Hier hilft PANAKUR Flüssig. NICHT Tabletten!
Das verabreicht man im Schema von 5-3-5-3-5
5 Tage Panakur – 3 Tage Pause – 5 Tage Panakur….
Klos komplett neu und das ständig. Neuen Sand rein machen und auswaschen und desinfitzieren mit purem! Chlor. Am Besten in eine Sprühflasche füllen und nach dem Waschen einsprühen und einwirken lassen.

Keine Darmpasten dazu, das bringt wieder alles aus dem Gleichgewicht. Woher soll man wissen, wieviel dieser Darm genau jetzt an “guten” Darmbakterien braucht. Am schnellsten pendelt er sich selbst wieder ein.

Kein Hünhnchen mit Reis ( Katze sagt eh zu Reis, was soll der Scheiß), oder um Gottes Willen keine Brühe usw.

Am Besten hier Trockenfutter light, also für kastrierte Katzen z.B. und nur eine Sorte und nur dieses Futter. Was vorn rein kommt, kommt hinten wieder raus.
Bzw. einfach lassen wie es vorher war, nach dem Motto “never change the running system”. Aber NIE durcheinander ein ganzes Buffet aufbauen.

SPARTRIX hilft die ersten zwei Tage, aber es macht nur “schick”. Erst denkt man es wirkt, dann glaubt man, man hat zu wenig oder zu kurz gegeben, bis man völlig den Darm ruiniert hat und das für ein halbes JAHR!

METRONIDAZOL – ist ein Darmantibiotikum. Tötet also nicht die Giardien, sondern versucht, dass der Darm es schafft es selbst zu bekämpfen. Hat die Katze aber einen echten Befall, hilft es natürlich nicht. Dafür ist die Darmflora völlig hin, es schmeckt so bitter, dass die cats speicheln ohne Ende und Dich für immer hassen. Scheißerei hört nie auf und das Problem idR auch nicht.

Also nach PANKUR 5-3-5-3-5 einfach gar nichts mehr machen.
WARTEN!!! Das schaffen leider auch nicht Viele.
Das sind die zwei gröbsten FEHLER: Anfangen ohne den gesicherten PCR Befund und dann nicht mehr aufhören können.

KOKZIDIEN:
3 Tage hintereinader PROCOX und zwar 1 ml/kg zwei mal täglich. Dazu Amoxicilin 7 Tage.

KLOS KLOS KLOSPUTZEN PUTZEN PUTZEN mit VIRKOS S(Siehe unter: wie desinfiziere ich richtig )
Das wars. :-)

TRICHOMONAS FOETUS - was um Gottes Willen ist das?

TRICHOMONA FOETUS – kommt leider immer häufiger vor.
Verursacht ebenfalls Durchfall und ist recht hartnäckig.
Auch hierüber gibt der PCR TEST Aufschluss.

Man bekämft es mit RONIDAZOLE, 30 mg/kg, 1x oder 2x pro Tag, je nach Befall, 2 Wochen lang.
Macht dann eine Pause von 5 Tagen und danach weitere 2 Wochen.
Leider ist das sehr giftig und kann neurologische Schäden verursachen. Aber es gibt leider nichts Anderes was dagegen hilft. Außer beten, man möge das nie bekommen.

Und auch hier: Klos putzen und desinfizieren.

Immer noch erkennen es Tierärzte nicht, das es ein mögliches Problem sein könnte. Also besser selbst darauf bestehen zu testen.

Wie DESINFIZIERE ich richtig ?

Man kann theoretisch vieles mit Chlor desinfizieren.
Es muss allerding so konzentriert sein, dass es keiner aushält, damit es das Problem, WIRKLICH killt.
Präventiv reicht auch nur ein Schuß in den Wassereimer ja.

Das Non-Plus-Ultra ist – VIRKON S
Das tötet alle VIREN ! nicht nur Bakterien
Es gibt nichts Besseres.
Virkon ist geruchsfrei!!!
Man kann es auch in die Wäsche dazugeben, wenn man nicht mit 90 Grad waschen kann.
Allerderdings kann es in höherer Konzentration etwas bleichen.

KATZENSCHNUPFEN - HERPES VIRUS

Katzenschnupfen: zum Beispiel der Herpes Virus kann extremen Schaden anrichten, wenn die Katze nicht so schnell wie möglich richtg behandelt wird. Es gibt den normalen Schnupfen und den ernstzunehmenden Katzenschnupfen. Der Normale verhält sich wie beim Menschen, man sagt 3 Tage kommt er, drei Tage steht er, drei Tage geht er.
Herpes Virus oder Calici Virus geht auf die Atmungsorgane und Augen.
Es bildet sich Eiter und Schleim und kann die Lunge und Augen zerstören. Die extremen Folgen können sein, dass die Katze ihr Augenlicht verliert oder auch durch eine Lungenentzüngung verstirbt. Wenn man nicht richtig vorgeht, ist das leider unvermeidbar.
Meist wird Antibitikum eingesetzt. Convenia ist das Mittel, was ich hier empfehle. Wie oben beschrieben, ist das nicht gegen den Virus, sondern gegen die bakterielle Infektion. Manchmal ist auch Kortison notwendig, wenn zu viel Schleim nachgebildet wird und die Katze nicht mehr atmen kann. Oder es muss ein Inhalationszelt oder Sauerstoffzelt her. So weit muss es aber nicht kommen!!! Es gibt ein Virales Mittel aus der Humanmedizin, das hier phantastisch hilft. Wenn man es sofort verabreicht, können sogar nur 3 Tage reichen, um den Katzenschnupfen abzuwehren. Aber maximal in 2 Wochen mit einem sehr milden Verlauf, bei dem die Katze normal frisst und trinkt und spielt, kann man den Schnupfen im Keim ersticken. Und man würde gar nicht ahnen, welchen Alptraum man sich und natürlich vor allem seiner Katze damit erspart.

Das Mittel heisst Famvir. Nur dieses hilft !!

Für die Augen empfehle ich die Gentamicin Augensalbe und als begleitendes Antibiotikum Convenia.

CORONAVIRUS UND FIP - Feline Infektiöse Peritonitis

CORONA VIRUS trägt jede Katze.
Bei manchen Katzen ( man spricht von 10%) kann der Virus FIP auslösen. Eine Autoimmunerkrankung. Häufig sind weiße Katzen davon betroffen, oder die das weiße Farb-Gen in sich tragen. Im Netz sind unendlich viele Infos zu FIP. Der Corona virus kann zu FIP mutieren durch Stress, Impfung, Umzug in ein neues Zuhause, Operation oder auch eine Ansteckung mit einem agressiven Stamm. Auch hier gibt es 24 Stämme, 18 davon können mutieren, manche davon sind weniger, manche mehr agressiv. Sowohl kranke, als auch gesunde Katzen können den Virus ausscheiden, man kann äußerlich nicht erkennen, wer wirklich Ausscheider ist. Es kann durch Kleidung, Schuhe, Schmierinfektion, Tröpfeninfektion, durch Kot, Fress und Trinkschalen übertragen werden. Also durch alles. Im Netz kann man sogar finden, dass 30% der Menschen die nießen (auch diese müssen nicht erkältet sein) Coronaviren ausscheiden, die für die Katze “tödlich” sein können. Das kann man eigentlich keinem erzählen. Das glaubt einem ja keiner.

Wie auch immer, bisher galt FIP oder auch PIV ( in manchen Sprachen wird die Krankheit so genannt) als unheilbar.
Man konnte das Leben verlängern mit Antbiotikum und Kortison. Aber eben nur eine Zeit lang.
Seit zwei Jahren gibt es aber dagegen ein Medikament. Die Studien sind erfolgreich abgeschlossen. Nur ist es noch nicht legal auf dem Markt, da die Pharmaindustrie im Humanbereich andere Pläne damit hat. Und in der Veterinärmedizin noch zu wenig “Bedarf” besteht, um es lukrativ auf dem Markt zu bringen, bzw, um dem Humanpräparat an dem noch weiter entwickelt wird, die Lizensierung nicht
streitig zu machen. Das mal mit einfachen Worten zusammengefasst.

Und doch ist dieses Medikament zu bekommen. Es heißt GS. Es ist höchst wirksam. ES HEILT!
Die Behandlung ist allerdings langwierig, bis zu 12 Wochen und kostet am Ende mehrere tausend Euro.
Die Katze fühlt sich aber schon nach 1- 3 Benhandlungstagen sehr gut. Und es geht einem das Herz auf, wenn man sieht wie schnell einem totgeweihtem Tier das Leben wieder Freude bereitet und man nach drei Wochen glaubt, eine völlig gesunde Katze vor sich zu sehen.

Wer seinen Liebling retten will, koste es, was es wolle, dem kann ich gerne weiterhelfen.
Bitte schreibt mir eine PN.

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